Anfang der 50er Jahre gibt es in der Schweiz einen Zonta Club in Bern. Am 11. April 1951 treffen sich in der Holbeinstube in Basel erstmals acht Damen. Der Besuch der Internationalen Präsidentin, Elisabeth Gist Dozier,

am 2. Juli 1951 im Hotel Euler, gibt den Baslerinnen den notwendigen Impuls, die Gründung des Zonta Clubs Basel voran zu treiben. Am 1. Dezember 1951 findet die Charter-Feier im Hotel Euler mit Gästen aus Bern und Paris statt. Bei der Charter-Feier sind 16 Damen aus so verschiedenen Berufen wie Ärztin, Modistin, Graphologin, Galeristin, Polizistin und Unternehmerin als Mitglieder vertreten. Im Jahr 1953 hat der Zonta Club Basel 36 Mitglieder und nimmt seine Service-Tätigkeit auf.

 

Die folgenden Projekte sind eine Auswahl aus dem reichhaltigen Werk. Der Text ist der Jubiläumsschrift zum 50. Geburtstag des Clubs entnommen:

 

Eine Arbeitsstube, die Frauen vor der Abhängigkeit von der Fürsorge bewahren soll, wird finanziell unterstützt und Stipendien für Studentinnen werden vergeben. Diese zukunftsgerichteten Beiträge ermöglichen es den Frauen, selbständig und beruflich erfolgreich ihr Leben zu meistern.

 

Immer wieder unterstützen die Basler Zontians junge Musikerinnen aus ihrem Stipendienfonds. Einer jungen Japanerin ermöglichen sie eine Ausbildung für Cembalo und Orgel an der Musikhochschule Basel. Eine musikalisch sehr begabte Baslerin kann die Musikakademie für Flöte besuchen. Bei einem Wettbewerb gewinnt sie eine Weiterbildung in Paris und erhält nach ihrem glanzvollen Abschluss gleich eine Anstellung im Orchester von Monte Carlo.

 

Eine Basler Zontian lernt an einer Zonta Konferenz zwei Damen vom Zonta Club Dakar kennen. Sie besucht 1989 den Club in Dakar/Sénégal und erlebt dort praktische Hilfe für das Dorf Tentoubab. Die einheimischen Frauen müssen für Holz und Wasser grosse Strecken zurücklegen. Dank Zonta Basel werden 500 Baumsetzlinge (Brenn- und Bauholz) und Sträucher zum Schutz der Setzlinge finanziert. Dies ist eine ideale Form der Unterstützung: Hilfe zur Selbsthilfe, die Bereitschaft zu Kontakten und das Kennenlernen der anderen Kultur.

 

1991 findet im Wenkenhof Riehen eine Jazz-Matinée statt. Der Anlass ist eine gemeinsame Aktion des Zonta Clubs Basel und des Kiwanis Clubs Birstal zur Unterstützung hirnverletzter Menschen. Der "Schweizerischen Vereinigung für hirnverletzte Menschen" (SVHM) wird ein Check von 20‘000 Franken übergeben.

 

Eine Gruppe krebskranker Kinder hat das Musical Cats einstudiert. Zonta ermöglicht und organisiert die Aufführung. Der Reingewinn von gut 9‘000 Franken geht an die Elternvereinigung krebskranker Kinder.

 

Zum zweiten Mal wird der Kunstförderpreis der Zonta Clubs der Regio vergeben.  Am 25.3.2001 wird in der Villa Aichele in Lörrach der Malerin Gabriele Langendorf ein Check über DM 4‘000 überreicht.

 

Vom 9.-11.11.2001 feiert der Zonta Club Basel sein 50-jähriges Bestehen. Beim Festakt sprechen die Basler Regierungspräsidentin Barbara Schneider und die Kommunikationsberaterin Beatrice Tschanz. Zwei Studentinnen erarbeiteten die Jubiläumsschrift und einer jungen Frau wird das Studium zur Clowntherapeutin ermöglicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichte, erzählt durch Service-Projekte

ZC Basel