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Nach der Brauanlage nusste ich einfach noch die Zapfstation bauen.
Ich wollte ein Wägelchen bauen das mein Lagerfass aufnehmen kann. Gleichzeitig sollte
es auch eine möglichkeit zum Zapfen
haben.

Und hier mein kleiner Durchlaufkühler, den ich geschenkt bekommen
habe ;o) Ist schon ein wenig in die Jahre gekommen aber funktioniert einwandfrei. Somit
habe ich auch das Problem des Gegendruckbefüllens minimieren können. Ich kann den
Kühler sogar so einstellen dass das Wasser im Kühler beginnt zu frieren! So kann ich
meine Gegendruckanlage optimal einsetzen und das Bier "Eiskalt" abfüllen, und natürlich
auch trinken

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Ich wollte auch, dass das ganze "fahrbar" ist. Zu diesem Zweck konnte
ich gleich noch die Rollen der Brauanlage nachbestellen.


Beim Grundreinigen der Brauanlage nämlich, sozusagen
dem volltanken des Boilers und der Fässer, knickten schon die Räder ein. Jetzt habe
ich Harte Rollen genommen, die 100kg pro Stück aushalten
.
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Ist sie nicht schön? Meine kleine
Zapfstation?
Tolle Zapfsäule, diese habe ich von hobbybierbrauer.ch und konnte sie dort günstig
erwerben "Danke Hugo".
Mit dieser Station kann ich nun die 50 Liter Fässer
umherrollen das Bier vom Gärtank in das Lagerfass drücken und gleich mal Zwickeln.
(Bis jetzt hat mein Bier keine 4 Wochen durchgehalten, für etwas hat man ja Freunde
;o)
Bis ich meine Zapfstaion einweihen konnte musste ich noch was lernen.
Mein Weizen hat ein bisschen länger gedauert zum vergären und das verunsicherte mich sehr.
Habe ich etwas falsch gemacht? Die Gärung ging schleppend vorran, schon fast 14 Tage. Das
ist gut so! Warum?
In meiner Nähe hat es eine Brauerei Namens Ziegelhof dort gibt es seit langem
einen Brauch am Freitag Nachmittag. Das Zwickeln! Es werden an diesem Nachmittag selber
mitgebrachte Flaschen mit Zwickelbier in einem Keller der Brauerei abgefüllt,
gleichzeitig kann man bei einer gemütlichen "Zwickeldegustation" mit Gleichgesinnten
einen oder mehrere heben ;o)

Dort konnte ich tolle Menschen kennenlernen und ebenfalls eine
Brauerin & einen Brauer die noch zusammen ein Paar sind. Mal zu Hause eingeladen
konnten sie mir wichtige Tips geben im bezug von Hefe, Gärung und Kühlung. Sie haben da so
eine kleine Eselsbrücke die wie folgt geht:
8 Stunden Brauen
8 Tage Gären
8 Wochen Lagern.

Ich kann nur jedem empfehlen dass, wenn er meint was falsches gemacht
zu haben beim Hefe impfen, und es beim Gären anscheinend nicht vorwärts geht, Geduld
zu haben und wichtig, zu Spindeln. Ich denke, je langsamer der Gärprozess abgeht desto
besser & gehaltvoller wird auch das Bier.
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Die Druckflasche / mieten oder
kaufen? Ich habe mich für die miete
entschieden, warum?
Für die 10kg Flasche habe ich 100sFr. Depot und 48sFr. für
die Füllung bezahlt. Im Vergleich zum Kauf der Flasche hat
es den Vorteil, dass man immer eine geprüfte Flasche hat und, dass eine grosse im
Vergleich zu kleineren Flaschen sehr viel günstiger ist.

Den Druckminderer musste ich selber zulegen, ist aber mit 112.-sFr
noch recht günstig. Zuerst wollte ich das beim deutschen Nachbarn organisieren. Musste aber
festellen, dass die andere Normen für die Anschlüsse haben, allso: Bleib bei
deinem Hopfen du Brauer. :o)

Ich denke ein ganz gelungenes Werk. Viel Spass und
Gut Sud
de Röbi
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